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Brain-Gym – effektives Training für Körper und Geist oder hampeln for nothing?

Brain-Gym - Bewegungsübungen zur LernunterstützungSie waren in den 90er Jahren stark verbreitet und werden auch heute noch in vielen Schulen, vornehmlich Grundschulen, zu Unterrichtsbeginn absolviert: Bewegungsübungen für Schüler, oft Gehirngymnastik genannt, die das Lernen unterstützen sollen. Brain-Gym nennt sich dieses Programm aus 26 Körperübungen, das sich der Freiburger Verlag VAK markenrechtlich hat schützen lassen. Befürworter heben hervor, dass sich mit Brain-Gym Lern-, Konzentrations- und Gehirnleistungen aktivieren und verbessern lassen. Zudem ließen sich Lernblockaden lösen, worunter so komplexe Problembereiche wie die Lese-Rechtschreibschwäche, die Rechenschwäche oder die Auswirkungen von Aufmerksamkeitsstörungen gefasst werden.

Welche Übungen das sind, zeigt folgendes Video:

Die Form der Ausführung ist einfach (nicht unbedingt die Übungen), weshalb sie gerne auch in Lehrerfortbildungen demonstriert und als Bewegungselement aufgenommen werden.

Aufgesetzt wird auf die Vorstellung, durch die Übungen werde das Zusammenspiel von linker und rechter Gehirnhälfte verbessert, deren eine rational und analytisch, die andere emotional und intuitiv arbeite. Kritiker von Brain-Gym merken an, eine solche Funktionsaufteilung gilt in den Neurowissenschaften längst als überholt, stoße aber in der Öffentlichkeit immer noch auf hohe Akzeptanz. Brain-Gym wurde bereits in den frühen 1980er Jahren von dem amerikanischen Pädagogen Paul Dennison entwickelt und diese Vorstellung damals durchaus noch in der Fachwelt vertreten wurde. Allerdings versteht sich Brain-Gym als pädagogische Anwendung der Kinesiologie, der sogenannten Edu-Kinestetik (Kinesiologie).

Ein weiterer Kritikpunkt an Brain-Gym zielt auf deren Funktion als pädagogische Anwendung der Kinesiologie, der sogenannten Edu-Kinestetik (Kinesiologie). Die Kinesiologie fußt wie die Traditionelle Chinesische Medizin auf mythischen Vorstellungen einer kosmischen Energie namens Qi, die den Körper durchströmt. Ist dieser Energiefluss gestört, kommt es zur Krankheit – oder eben zu Lernblockaden. Viele Anwender der Übungen gehen ganz pragmatisch mit den Übungen um und blenden diese Vorstellung aus.

Brain-Gym – Belege für praktische Wirksamkeit fehlen

Einer der Hauptkritikpunkte: Brain-Gym folge letztlich einem mechanistischen Weltbild, bei dem Lernschwierigkeiten ausschließlich personenimmanente Ursachen in körperlichen Dysfunktionen hätten. Gleichzeitig wird der Eindruck erweckt, man könne erwünschte Fähigkeiten beliebig „anschalten“ („Gehirnknöpfe“, „Positive Punkte“), wenn man nur den Übungen folgt. Dabei fehlen bis heute jegliche Belege für die Theorie oder die praktische Wirksamkeit. Babro Walker, eine Darmstädter Pädagogin, die sich 2004 und auch in den Folgejahren immer wieder kritisch mit dem Thema auseinandergesetzt hat, verweist auf den heutigen Forschungsstand: Demnach arbeitet das Gehirn immer komplett und immer als Ganzes. Einzelne Areale können sich nicht abschalten und können auch nicht aktiviert werden. Beide Hirnhälften sind immer verbunden und auch nicht wirklich unterschiedlich; zumindest nicht in der absoluten Form, wie es in den Gymnastikbüchern behauptet wird. Deswegen ist es nicht verwunderlich, wenn wissenschaftliche Studien, die untersucht haben, ob diese Übungen einen Effekt haben, keinen finden konnten (zum Beispiel in „Stressreduktion und Leistungsverbesserung – Hält Brain-Gym, was es verspricht?” von Logen, A., Fügemann, C., Minsel, W.-R. & Stephan, E. (2004) in „Report Psychologie” 29 (10), Seiten 602 – 608). Bereits 1997 hat das bayerische Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung darauf hingewiesen, dass Edu-Kinestetik einem eindeutig esoterischen Ansatz folgt und nicht in Schulen vertreten werden dürfe (mehr hier).

Was also soll man als Mutter oder Vater tun, wenn man mitbekommt, dass in der Schule Brain-Gym-Übungen mit dem Sohn oder der Tochter absolviert werden? Die Übungen schaden dem Kind nicht, man könnte es also laufen lassen. Es ist allerdings legitim nachzufragen und mit dem jeweiligen Lehrer kritisch über diese Übungen zu diskutieren. Sollte es im Unterricht nur darum gehen, eine ruhige Arbeitsatmosphäre und eine Aufnahmebereitschaft der Schüler herzustellen, ist zum Beispiel die progressive Muskelentspannung eine Alternative, die wissenschaftlich gut abgesichert ist.

Und was wird in der Schule Ihrer Kinder getan, um die Aufnahmebereitschaft der Schüler zu stärken? Was halten Sie als Lehrerin für sinnvoll und welche Erfahrungen haben Sie bisher gemacht? Über Beiträge und Kommentare hierzu freuen wir uns.

Eine Übersicht über kritische Auseinandersetzungen zum Thema finden Sie zudem bei Schuhbeck.

24 Kommentare zu “Brain-Gym – effektives Training für Körper und Geist oder hampeln for nothing?”

  1. Von Dostert Ernst am Sep 25, 2013

    Hallo,

    als aktiver Lehrer (Sonderpädagoge) habe ich an einer Gesamtschule im Saarland bis 1988 im Präventionsbereich (LRS, Rechenschwäche) gearbeitet, danach wieder an einer Förderschule.
    Einige Lehrerinnen der GS haben Brain-Gym im Unterricht praktiziert. Der damalige Schulleiter fragte mich nach meiner Meinung.

    Meine Antwort auf saarländisch: „Schad nix“

    Die Unwirksamkeit von Brain-Gym habe ich ihm dann auch dokumentiert (Untersuchung eines Prof. der Fern-Uni Hagen). Leider kann ich mich nicht mehr an den Namen erinnern.
    Ich weiß nur noch, dass er ähnlich, wie im obigen Artikel, argumentiert hat.

    Ernst Dostert

    • Von Andreas Schulz am Sep 25, 2013

      HAllo, Herr Dostert,

      Sie meinen sicherlich folgenden Artikel: Schachtsiek, Christine & Kant, Christoph (Hrsg.) (1997). „Eddi fragte mich, ob ich bereit sei für die Befreiung meiner Bahnen“. Texte und Materialien zur Diskussion von Edu-Kinestetik und Brain Gym. Berichte zur Sondererziehung und Rehabilitation Nr. 5. Fernuniversität Hagen.
      .
      Herzliche Grüße
      Andreas Schulz

    • Von Saskia am Aug 13, 2018

      Hallo,
      ich habe in den 90ern aufgrund von Konzentrationsschwäche selbst Brain Gym praktiziert und meine Konzentration hat sich dadurch sehr verbessert. Meine Mutter war dabei sehr konsequent und so wurde am Morgen und am Abend geübt, über einen längeren Zeitraum. Sicher hat es wenig Erfolg, wenn es nur in vereinzelten Stunden im Unterricht zum Einsatz kommt.
      Natürlich kann ich durch individuelle Erfahrungen keine Studie widerlegen, jedoch ist in meinen Augen ein so komplexes Zusammenwirken von verschiedensten Faktoren, die auf die Gehirnleistung einwirken, auch immer schwer zu überprüfen.

      Heute bin ich auch Sonderpädagogin und halte von den Übungen viel. Die SuS haben Spaß daran und üben komplexe Bewegungsabläufe, welche sie dabei zur Konzentration anhalten und zudem zur Ruhe bringen. Es ist ähnlich, wie bewegte Meditation und die Auswirkungen von meditativer Praxis wurden wissenschaftlich bestätigt.

  2. Von Veronica Schilling am Sep 26, 2013

    Da bin ich ja beruhigt. Ich fand die Theorie von Dennison auch faszinierend und hätte mir gewünscht, dass es so einfach ist, Kindern mit Lernschwäche zu helfen. Aber der konsequente Einsatz im Unterricht wollte mir so gar nicht gelingen. Nachdem ich dann erfahren habe, dass die Wirkung nicht nachweisbar ist, habe ich erstmal aufgehört, mit SchülerInnen Achten in die Luft zu zeichnen. Trotzdem sehe ich immer wieder eine klare Verbindung zwischen motorischen Entwicklungsdefiziten und Lernleistungen.
    Jetzt mache ich mit meinen SchülerInnen einfach immer ein paar kreative Bewegungsübungen, wenn ich das Gefühl habe, sie sind zu Beginn der Stunde etwas müde und nicht aufnahmefähig. Wir enden immer mit zwei bis drei lauten Schreien (Vertreiben eines imaginären Handy-Räubers)…das aktiviert und befreit. Wir haben dadurch alle ein wenig Bewegung und auf jeden Fall bessere Laune als vorher. Fazit: Schadet nicht, macht Spaß, regt den Kreislauf an und ist eine willkommene Abwechslung im Mathealltag! 🙂
    Herzliche Grüße
    Veronica Schilling

    • Von Gabriele Zawadzky am Jan 28, 2016

      Hallo liebe Frau Schiling,

      ich habe Ihren Beitrag im Blog gelesen. Da ich viel mit Studierenden (mit Lernblocken / Prüfungsangst) arbeite – welche kreativen Bewegungsübungen machen Sie denn mit Ihren Schüler/innen?

      Können Sie mir Material / ein Buch empfehlen?

      Herzlichen Dank und freundliche Grüße
      Gabriele Zawadzky

  3. Von Anke Fröhlich am Apr 28, 2014

    Ich bin überzeugt von BrainGym und habe es auch bei meinen Kindern angewendet. „Das Tor zum Lernen ist die Bewegung“ sagt Dennison und das ist richtig!! Warum muss alles immer wissenschaftlich hinterlegt werden? Wenn die Praxis Erfolge aufweist, wird es als Einzelfall betrachtet. Ich finde gerade in der Schule ist die Ganzheitlichkeit wichtig und das viel zu lange Sitzen fördert nicht unbedingt die Denkleistung… Brain Gym auf die Esoterikschiene abzustellen, ist Quatsch. Bei den Körperübungen werden die einfachsten grundlegenden Bewegungsmuster geübt, die Kinder früher von allein durch viel Bewegung in der Natur hatten. Beobachtet man die Kinder bei der Ausführung wird sehr schnell offensichtlich, welche Kinder Körpergefühl haben und wo im Elternhaus Sport mit an erster Stelle steht. Heutzutage – im Zeitalter von Fernsehen, Computer – wird die Bewegung immer mehr ersetzt und das finde ich erschreckend!! Was ist denn so schlimm daran, 10 min vor Unterrichtsbeginn einige Körperübungen zu machen oder zwischendrin, wenn die Klasse unruhig ist?? Bewegung hat noch niemanden geschadet!!
    Auf jeden Fall besser als einfach die Kinder mit Medikamenten ruhig zu stellen.
    Gerade bei Jungs ist Bewegung sehr wichtig, denn sie bauen doppelt so viel Muskelmasse auf wie Mädchen! Ich habe zwei Jungs und kann dies aus eigener Erfahrung bestätigen und diese Beobachtung kann mir keine wissenschaftliche Untersuchung zerreden!!
    Ich bitte einfach im Sinne der Kinder, die Dinge auszuprobieren und nicht gleich zu verurteilen!!
    In diesem Sinne, herzlichen Gruß
    Anke Fröhlich

    • Von Nina Steincke am Mai 9, 2014

      Vielen Dank für den interessanten Erfahrungsbericht!

  4. Von Gabriele Schau am Feb 13, 2015

    Ihr Kommentar, liebe Frau Fröhlich, spricht mir sehr aus dem Herzen.Ich bin vom Bundesverband für Gedächtnistraining ausgebildete Trainerin und kann aus Erfahrung nur bestätigen, dass bestimmte Körperübungen viele Merkmale des Gehirns unterstützen ( Konzentration, Merkfähigkeit, Denkflexibilität usw ). Ich habe auch mit Kindern erfolgreich gearbeitet. Es gibt viele Wege, die man einschlagen kann, es muss nicht immer “ wissenschaftlich “ belegt sein, sondern für Kinder spielerisch und abwechslungsreich gestaltet werden. Das reine Pauken ist oft eine einzige Quälerei für Kinder und Jugendliche.

    Freundliche Grüße

  5. Von K. Wiese am Apr 1, 2016

    Wenn sich jemandem etwas nicht erschließt, ist es gleich esoterisch. Das bayrische Staatsinstitut mit seiner katholisch-körperfeindlichen Auffassung herbeizuziehen, ist dann natürlich die logische Schlussfolgerung. Und wenn ich mir gerne von der sogenannten Wissenschaft vormachen lassen möchte, dass ich keine Selbstheilungskräfte habe, dann ist das mit Sicherheit auch so.
    Ich kann nur sagen: Leute, denkt und handelt selbst und habt die Wahl. Wer einmal erlebt hat, wie sich z. B. die Atemfunktion (und damit einhergehend Stimmklang und Artikulation) unter einer Brain-Gym-Einheit ökonomisiert haben, wird nicht mehr zweifeln. Was das Gehirn damit zu tun hat? Ja, das fragt man sich spätestens beim Lesen des oben stehenden Artikels. Nichts für ungut.

    Freundliche Grüße

    • Von Nina Steincke am Apr 6, 2016

      Vielen Dank für den Beitrag und die Sichtweise auf das Thema!

  6. Von Barbara Metzner am Apr 24, 2016

    Wer hat den obigen Artikel eigentlich verfasst? Ist für mich nicht ersichtlich. Soll dieser Artikel contra Edu-Kinästhetik eine Werbung für den Shearts Blog sein, damit die Schulung voll werden?
    Also dieser Artikel behauptet, dass Wissenschaftler nachgewiesen hätten, dass Edu-Kinäthetik quasi „Humbug“ ist.
    So, jetzt ist es also erledigt, die klassische Therapie mit Medikamenten oder Pauken, Pauken Pauken ist angesagt oder was?
    Wenn auch nur einer der genannten Wissenschaftler seine Arbeit gut gemacht hat, was für mich bedeuten würde, dass er mit Kinder kinesiologische Übungen über eine bestimmten Zeitraum ausprobiert hat, würde er es nicht widerlegen können.
    Wie sah die Studie aus?
    Hirn unters Mikroskop gelegt oder Hirnströme gemessen? Das wird leider nicht erklärt im obigen Artikel.

    Dabei ist es wirklich so einfach, mit Kinder tatsächlich bessere Konzentration zu fördern, dadurch Selbstsicherheit und Lernleistung zu steigern. Den Körper im Griff haben, sich selbst helfen zu können, wenn das Denken schwer fällt. Es ist eine Freude, diese Kinder zu sehen, wie stolz sie grinsen und wie sich ihre Körperhaltung verbessert,….
    Wenn man die Arbeit verschiedener Menschen, die mit Brain-Gym arbeiten, zusammentragen würde, wäre dies eine eindeutige Studie an hunderten von Kindern und Jugendlichen, die beweisen würde, dass es greift.
    Was noch dazu genommen werden muss, ist natürlich auch der wertschätzende Umgang mit unseren Kindern, sowie eine ausgewogene Ernährung.
    Ich wünsche dem Shearts, dass die Schulung voll werden, für die sie werben und vielleicht auch Brain-Gym mal auszuprobieren, anstatt alles einfach in Frage zu stellen. So ist der Erfolg garantiert.

    • Von Nina Steincke am Mai 6, 2016

      Der Verfasser des Blog-Artikels ist leider nicht mehr greifbar. Das Wichtigste ist aus meiner Sicht, dass jedes Kind die individuell passende Hilfe bekommt. Dazu haben grundsätzlich alle seriösen Methoden ihre Berechtigung. Deshalb auch herzlichen Dank für den Kommentar, der das Thema noch einmal aus einer anderen Perspektive beleuchtet, neue Impulse gibt und Eltern eine wertvolle Hilfe sein kann, die passende Unterstützung für ihr Kind zu bekommen.

  7. Von Karen V. am Jun 20, 2016

    Gut, dann würde ich gern mal wissen, mit welchen Methoden die Wirksamkeit untersucht wurde. Was wurde überhaupt gemessen? Wieviele Messzeitpunkte gab es? Wurde die Studie sauber durchgeführt? Folgt sie den wissenschaftlichen Kriterien? War sie qualitativ/quantitativ? Wieviele SuS wurden untersucht usw. Und vor allem: Wer hat die Studien in Auftrag gegeben und warum?

    Die Quellen, die angeführt wurden, lassen sich zum einen nicht öffnen, zum anderen muss man sie wohl käuflich erwerben.

    Als ausgebildete Krankenschwester könnte ich Ihnen ebensoviele Beispiele für den Placebo – Effekt liefern – doch aus irgendeinem Grund zweifelt fast nie jemand die Wirksamkeit von Medikamenten an. Nun arbeite ich als Pädagogin an einer Schule und kann nicht behaupten, dass Ritalin usw. immer gleich und immer verlässlich wirkt.

    Worauf ich hinaus will: Wenn man so einen Artikel schreibt, dann sollte man meiner Meinung nach genau die Fragen oben beantworten und nicht einfach so zu einem Fazit kommen, das beim Lesen aus der Luft gegriffen wirkt. Es gibt unzählige Kinder, bei denen positive Effekte durch Brain Gym festzustellen waren. Warum muss man immer alles schlecht reden und vorsichtshalber als Totschlagargument immer die Eso – Schiene bemühen? Vor ein paar Jahrzehnten war auch die Psychologie keine anerkannte Wissenschaft. Heutzutage würde das kaum noch jemand bezweifeln.

    Find ich schade.

    • Von Nina Steincke am Jun 23, 2016

      Vielen Dank für den Beitrag und die Hinweise auf die nicht mehr erreichbaren Verlinkungen. Der Text wurde entsprechend überarbeitet. Der Verfasser des Artikels ist nicht mehr in diesem Blog aktiv und kann leider keine Stellung beziehen.
      Die Anmerkungen sind gute Hinweise. Grundsätzlich gibt der Erfolg jeder seriösen Methode Recht. Jeder Mensch hat seine ganz persönlichen Bedürfnisse und benötigt eine individuell abgestimmte Förderung und Unterstützung. Nur so ist die beste Unterstützung möglich!

  8. Von Susanne Blake am Nov 22, 2016

    Ich bin selber ausgebildeter Coach für Brain Gym. Aufgrund der Praxiserfahrungen, die ich selber bei Klienten machen durfte und bei Seminarteilnehmern war verblüffend. Es hat 100% funktioniert. Die Blockaden wurden aufgelöst.

    Die Übungen stärken sehr wohl die Zusammenarbeit zwischen den beiden Gehirnhälften.

    Kommunikation braucht Bewegung. Jeder von uns bezahlt seine Stromrechnung, doch wir sehen auch nicht den Strom. Fassen Sie jedoch in die Stromdose werden Sie eines Besseren belehrt.

    Nur weil es noch nicht messbare Verfahren gibt, heißt es noch lange nicht, dass es nicht funktioniert.

    Beste Grüße aus Hamburg,

    Susanne Blake
    Kommunikations-Expertin KISS Methode

    • Von Nina Steincke am Nov 25, 2016

      Vielen Dank für den wertvollen Beitrag aus der praktischen Erfahrung.

  9. Von Tina am Jan 25, 2017

    Erfahren Sie mehr steht am Ende der Kommentare…..da wird mir doch alles klar.
    Schade!!!! Denn natürlich sind trotz Brain Gym einfühlsame, geduldige Nachhilfelehrer in einigen Fällen nötig. Mir wäre viel LEID erspart geblieben, hätte sich ein Brai Gym-geschulte Pädagoge meiner angenommen. Denn die Ursachen vieler sogenannter Lernbehinderungen liegen oftmals im Umfeld des Schülers (so wie damals bei mir ) Brain Gym, wie auch andere kinesiologische Balancierungsmöglichkeuten lösen Blokaden über das Unterbewusstsein. Klar könnte man jetzt mit Psychologen kommen….Aber mal ehrlich! Wie viele Kinder und Eltern trauen sich psychologische Hilfe anzunehmen und wie erfolgreich ist die Therapie?
    Kinesiologisch geschulte Pädagogen und Psychologen wären klasse. Leider sind gerade diese Menschen meistens sehr „verkopft“ und verstandesgeprägt (Dank unserem völlig überholtem Schulsystem)

    • Von Nina Steincke am Jan 25, 2017

      Dankeschön für den Kommentar. Es tut uns leid, sollte es zu Missverständnissen gekommen sein: Der Button „Erfahren Sie mehr“ bezieht sich nicht auf den Blog-Artikel, sondern ist in den Rahmen der Shearts-Webseite integriert, auf der sich auch der Blog befindet.

      Der Verfasser des Artikels ist nicht mehr in diesem Blog aktiv und kann leider keine Stellung beziehen. Legitim ist aber immer, was einem hilft und dabei ist es wichtig, selbst an den Erfolg einer Methode zu glauben. So muss man den richtigen Weg für sich finden und dann ist es auch gut so.

  10. Von Gander Alxanda am Jun 9, 2017

    Ich bin durch meine Tchter zu Brain Gym bzw Kinesiologie gekommen….die Wirkung der Übungen waren einfach genial….innerhalb von zwei Wochen hatte sich die Schrift meiner Tochter um 180Grad verändert….zum Positiven!

    Inzwischen bin ich selbst Diplomkinesiologin und Brain Gym Instruktorin und erlebe nun die Erfolge an meinen Klienten und mir selbst jeden Tag auf’s Neue!

    Wenn Entwässerung so Einfaches so gut wirkt, dann muss es wohl leider einfach verteufelt werden.

    Gratulation jedem, der es für sich zu nutzen weiß!!

    Freundliche Grüße aus Osttirol
    Alexandra

  11. Von r.Bayerlein am Jul 10, 2017

    Betrachten Sie sich die Übungen von Brain Gym, dann sehen Sie, dass diese allesamt auf dem Boden von neurophysiologisch nachvollziehbaren Theorien gründen. Zu behaupten, dass hier keine wissenschaftliche Grundlage vorhanden sei, zeigt, dass die Kritiker hier nicht besonders gut informiert sind. 🙂
    Was aber eigentlich wichtiger ist, die Übungen machen den Kindern Spaß! Zugegeben, das passt vielleicht nicht unbedingt in unser Bildungssystem, aber ist sicher nicht verwerflich? Oder?

    • Von Ulrike Koch am Jul 11, 2017

      Vielen Dank für den Beitrag und Ihre Sichtweise auf das Thema, dass Kinder an den Übungen auch Spaß haben können.

    • Von Carin Partl am Okt 10, 2018

      Beweg dich! Und dein Gehirn sagt Danke. Wie wir schlauer werden, besser denken und uns vor Demenz schützen. Steigerung der Gehirnleistung durch Bewegung
      Dr. Manuela Macedonia

      sehr empfehlenswert und neurowissenschaftlich belegt.
      Ich arbeite selber gerne mit den Brain-Gym Übungen, weil im SChulalltag (und auch im Beruf) leider viel zu wenig Bewegung stattfindet. Als Mutter eines legasthenischen Sohnes, der inzwischen maturiert hat und als Trainerin mit Schwerpunkt Lernen und Master of cognitive neuroscience i.A: (AON) bin ich ein großer Fan davon! Natürlich gibt es inzwischen Erkenntnisse, die Roger Sperys Hemisphären SChema von einer rechten und linken Gehirnhälfte alt ausschauen lassen, als Schmea kann man es vielleicht trotzdem verwenden mit der Anmerkung, dass das Gehrin wesentlich komplexer in seinen Funktionen ist und sich nicht einfach in rechts und links aufteilen lässt, Stichwort „PLasitzität!

  12. Von Susanne am Jul 5, 2019

    Jede sportliche Betätigung hilft….
    Brain-Gym wir überbewertet…. genau wie die Reflextherapie … die ebenfalls keiner wissenschaftlichen Erklärung standhalten kann…

  13. Von Birgit Ruf am Jul 5, 2019

    Sport ist immer wichtig und hält gesund…. körperlich und seelisch….
    Es muss nicht Esotherik sein….
    Mannschaftssport, Gymnastik, Leichtathletik, Kraftraining etc… sind genauso gut….

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