Shearts Blog

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Einschulung – Tipps und Erfahrungsbericht einer Mutter

Seit der Geburt meines ersten Sohnes weiß ich eigentlich sehr genau, wann der Tag der Einschulung ist – nämlich etwa 6 Jahre später. Bei uns steht der Schulstart nun in diesem Sommer bevor (wie immer schneller als erwartet) und ich habe mit Schrecken festgestellt, dass fast alle Vorschulkinder im Kindergarten bereits im Januar einen Schulranzen und einen Schreibtisch haben und die Einschulungsfeier bereits durchgeplant ist. Dann fange ich mal an mir Gedanken zu machen…

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Die Sache mit dem Tornister, dem Schulranzen oder der Schultasche

Neulich (im Februar!) kam dann auch mein Sohn zu mir und sagte: „Mama, heute durften alle Kinder ihren Schulranzen mitbringen und zeigen – warum habe ich noch keinen?“. Das ist eine gute Frage. Wirklich beantworten kann ich sie nicht. Wenn ich ehrlich bin schiebe ich das Thema vor mir her. Ich hatte noch keine Muße in ein Fachgeschäft für Tornister zu gehen und mich und mein Kind beraten zu lassen. Wie groß soll der Schulranzen sein, wie muss er sitzen, wie viele Reflektoren schützen mein Kind in der Dunkelheit – und so weiter. Zu meiner Grundschulzeit gab es zwei Marken zur Auswahl und zwei Farben – blau und rot. Damit war die Auswahl begrenzt und als Mädchen hatte ich mir damals rot ausgesucht. Das war’s. Ich habe keine Schulranzen anprobiert und ich kann mich auch nicht erinnern, in einem Fachgeschäft gewesen zu sein. Mein Sohn ist eigentlich ähnlich pragmatisch und da er schon ein Federmäppchen mit einer Feuerwehr hat, möchte er eigentlich nur einen Tornister mit Feuerwehr dazu. Modell, Größe usw. ist ihm egal.

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Beim Stöbern in den Shearts Blogbeiträgen konnte ich zwei interessante Artikel zum Thema „Die richtige Schultasche“ und „Schulranzen“  finden. Besonders interessant war für mich hier die Information, dass der Kauf der Schultasche gar nicht so weit vor der Einschulung liegen sollte, da die Kinder mitten im Wachstum sind. Also bin ich doch nicht zu spät dran. Zwei Wochen vor der Einschulung haben wir es geschafft und konnten nun problemlos einen Schulranzen finden, zwar nicht mit einer Feuerwehr, dafür aber mit einem Polizeiauto. Meine Empfehlung: lieber erst etwas später kaufen – in den Geschäften ist weniger los als im Januar oder Februar und die Auswahl ist meiner Meinung nach immer noch vollkommen ausreichend.

Höhenverstellbarer Schreibtisch?

Einen Schreibtisch hat er immerhin schon im April bekommen. Auch hier verstoße ich gegen sämtliche Ratgeber und habe keinen teuren, höhenverstellbaren Schreibtisch erworben, sondern lediglich einen netten kleinen Schreibtisch mit Aufsatz und einer Pinnwand von einem schwedischen Möbelhersteller. Er liebt seine kleine Schreibtischecke, verstaut seine Sachen und benutzt die Pinnwand für selbstgemalte Bilder oder Fotos. Bei diesem Punkt bin ich nun schon ein wenig erleichtert. Sicherlich ist ein höhenverstellbarer Schreibtisch praktisch und wächst mit, aber mit dem höhenverstellbaren Stuhl kann die Sitzposition auch gut verändert werden.

Zuckertüte oder Schultüte – was kommt rein?

Was brauchen wir noch? Eine Schultüte. Da setze ich mal auf meine Bastelkünste und lasse der Phantasie freien Lauf. Wird schon funktionieren. Aber was packe ich in die Schultüte? Ich dachte an ein paar Süßigkeiten, ein T-Shirt von seiner Grundschule und vielleicht kleine Schreibutensilien. Weitere Ideen finde ich noch in einem Artikel mit „Tipps für die Schultüte“.

Die Feier zur Einschulung

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Dann ist da noch die Feier. Ich versuche mich zu erinnern, wie es bei meiner Einschulung war. Die Eltern, Großeltern und meine Geschwister waren dabei. Zumindest in der Schule, was danach war, weiß ich nicht mehr. Ich kann mich an keine große Feier erinnern. Das scheint heute anders zu sein. Im Internet gibt es sogar Basteltipps für „Einschulungs-Einladungskarten“ und ich lese von üppigen Vorbereitungen zur Einschulungsparty. Wir werden zwar Besuch von Großeltern, Tanten und Onkel haben, aber ich werde spontan entscheiden ob gegrillt wird oder ob es einfach nur Kaffee und Kuchen gibt. Der ganze Tag wird schon aufregend genug sein.

Der Schulweg

Eine Frage beschäftigt mich allerdings noch. Wie wird das mit dem Schulweg? Es gibt keinen Schulbus, sondern die Kinder müssen laufen, mit dem Fahrrad fahren oder werden zur Schule gebracht. Letzteres finde ich zur Eingewöhnung in Ordnung – möchte aber versuchen, dass er nach den Herbstferien mit seinem Freund zur Schule laufen kann. Leider ist der Schulweg nicht mit Ampeln oder Zebrastreifen gesichert, so dass ich ihn zumindest bis zu seinem Freund bringen werde. Von dort ist der Fußweg zur Schule verkehicher. Mein Tipp: den Schulweg vorher üben und schon einmal ablaufen- bzw. fahren. Das gibt dem Kind schon etwas Sicherheit. Weitere Informationen zum Thema finden sich im Artikel „Sicher zur Schule“.

Für alle, die noch mehr Tipps zur Einschulung suchen, habe ich hier noch ein paar interessante Links zusammengestellt, die sich mit dem Thema Schulstart und Einschulung beschäftigen:

Sind Sie auch gerade im Einschulungs-Stress und haben ähnliche oder andere Erfahrungen gemacht?

2 Kommentare zu “Einschulung – Tipps und Erfahrungsbericht einer Mutter”

  1. Von M. Lenz am Aug 23, 2017

    Ich kann mich dem Tipp nur anschließen! Mamas, Papas: Entspannt euch!
    Wir haben drei Einschulungen hinter uns gebracht und den Rahmen immer klein gehalten. Mal waren Oma und Opa dabei, mal die Paten – ja nachdem, wer Zeit hatte und in der Nähe war. Immerhin ist es nur eine Einschulung und wenn man da schon so einen Aufwand betreibt, was macht man dann erst zum Schulabschluss!? Meine Freunde und Familie haben es ähnlich gehandhabt. Kaffee und Kuchen und gut. Einmal waren wir sogar nur in der Eisdiele – dem Kind hat’s gefallen! Man darf auch nicht vergessen, dass für die Kinder am nächsten Tag in aller Regel um 8 die Schule losgeht. Und wie im Artikel schon gesagt wird: Der Tag ist aufregend genug!

    Zum Thema „Mit dem Fahrrad zur Schule“ wollte ich noch sagen: An unserer Grundschule wurde den Kindern gesagt, sie dürften gar nicht mit dem Rad zur Schule kommen, bevor sie nicht das Fahrradtraining in der 3. Klasse gemacht haben. Das hätte versicherungstechnische Gründe. An anderen Schulen ist das vielleicht anders geregelt. Aber zur Sicherheit vielleicht lieber nachfragen – sonst gibt es nachher noch Ärger, wenn es zu einem Unfall kommt. Allerdings finde ich auch, die Kinder sollten nicht zu früh mit dem Fahrrad zur Schule fahren. Der schwere Ranzen macht das Ganze doch ziemlich instabil.

    Und noch ein Tipp zum Schluss: Viele Ranzen sind zu schwer! Wir konnten unsere Lehrerin schließlich überreden, dass die Bücher in der Schule bleiben durften und die Hausaufgaben nur aus Aufgaben aus den Arbeitsheften bestehen. So hatten unsere Kinder deutlich weniger zu schleppen!

    Allen I-Dötzchen einen guten Schulanfang!

    • Von Ulrike Koch am Aug 28, 2017

      Vielen Dank für den Beitrag. Der Hinweis zum Thema „mit dem Fahrrad zur Schule“ ist sehr interessant. Hier sollte sich jeder noch einmal schlau machen, wenn die Kinder in der Schule sind. Auf das Gewicht vom Schulranzen bin ich auch gespannt. Von der Möglichkeit, dass Bücher teilweise in der Schule verbleiben können, habe ich gehört. Auf jeden Fall eine gute Idee!

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