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Shearts Blog

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Tee: Nervennahrung ohne Nebenwirkungen

Tee - eine gute NervennahrungScheinbar ist alles, was süß ist und schmeckt, schlecht für die Zähne, macht dick und ist ungesund. Dabei ist Süßes auch Elixier für die Seele und völliger Verzicht frustriert. Nicht umsonst ist in Bezug auf Schokolade und Co. von Nervennahrung die Rede. Vielleicht kann der fernöstliche Ansatz „alles in Maßen im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung“ der richtige Maßstab sein. Denn Übergewicht ist bereits im Kindergarten ein zunehmendes Problem, das wiederum als Auslöser für viele Krankheiten im Erwachsenenalter gilt. Gerade versteckte Kalorien in süßen Getränken werden unterschätzt, und auch unverdünnte Fruchtsäfte sind keine Durstlöscher, sondern vielmehr Zwischenmahlzeiten. Hinzu kommt: Der Fruchtzucker unterdrückt im Gehirn einen Signalweg, der „Ich-bin-satt-Botschaften“ vermittelt; und Schwankungen im Blutzuckerspiegel nach dem Verzehr von Süßem wie Softdrinks können zu auffälligem Verhalten führen.

Aber ohne trinken geht es auch nicht. Kinder haben einen unbändigen Wissensdurst, der gestillt werden muss. Wie die Pflanze Wasser zum Wachsen braucht, ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr auch bei Kindern Nährboden für Kreativität und Fantasie. Ein gesunder Durstlöscher wie Tee, der auch ohne Kalorien lecker schmeckt, kann helfen, sogar den kleinsten Trinkmuffel zu überzeugen. Denn Tee ist beides: lecker und gesund und damit ein guter Ersatz für ungesunde Nervennahrung.

Die buddhistischen Mönche haben das Teeblatt als natürliches Doping zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit und Aufnahmebereitschaft entdeckt und profitierten davon während ihrer Studien und Meditationsübungen. Heute können wir uns und unseren Kindern die Teekultur weiterhin als natürliche Nahrung zunutze machen. Wir können gezielt wählen, mit oder ohne Koffein die geistige Regsamkeit anzukurbeln. In Komposition mit Blüten und Früchten können wir das Gehirn mit Nervennahrung füttern, um den Blutzuckerspiegel und damit die Ausdauer konstant zu halten.

Tee unterstützt die Kopfarbeit, die Konzentration und beflügelt die Aufnahmefähigkeit. Er hilft, Leistungsabfall zu vermeiden und Prüfungsstress zu durchstehen. Nebenbei kommen Genuss und Zerstreuung zu ihrem Recht. Alles zu seiner Zeit, wie Goethe schon wusste.

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