Keine Macht der Prüfungsangst

Kaum hat man den Prüfungstermin erfahren, schon ist man nervös. Die Hände zittern, der Mund ist trocken, das Schlucken fällt schwer. Kurz vor der Prüfung kommen Herzrasen oder sogar Übelkeit dazu. Ein klarer Fall von Prüfungsangst.

Nur selten gibt es ‚die eine’ Ursache für Prüfungsangst, viel häufiger ist ein ganzes Bündel von Faktoren verantwortlich. Häufige Gründe für Prüfungsangst sind:

  • Angst vor Überforderung
  • Angst vor der Reaktion der Eltern
  • Angst vor der Reaktion in der Schule
  • Angst wegen falscher Vorbereitung

Wie zeigt sich Prüfungsangst?

Oft tritt bereits bei der Anmeldung zu einer Prüfung oder bei der Ankündigung einer Klassenarbeit beim Betroffenen eine allgemeine Anspannung und Unruhe auf. Ab diesem Zeitpunkt kann sich der Schlaf verschlechtern, Albträumen können auftreten oder ängstliche Gedanken verhindern das Einschlafen. Ein Gefühl von Hilflosigkeit und Hoffnungslosigkeit kann sich einstellen. Nicht selten kommt es zu Resignation oder depressiven Verstimmungen. Pausenloses Lernen oder gar kein Lernen („Es hat sowieso keinen Sinn!“) können die Folge sein.
Kurz vor der Prüfung können körperliche Beschwerden auftreten. So können die Gedanken an die Prüfung beispielsweise Übelkeit, Erbrechen, Herzrasen oder Schwindel auslösen. Ebenso kann es zu Schwitzen, Zittern oder nervösem Durchfall kommen. Ein gewisses Maß an Erregung und Aufregung vor und in einer Prüfung kann aber durchaus auch positiv sein. Denn als Folge wird die Leistungsfähigkeit gesteigert und man ist in der Lage, in der Prüfungssituation geistige oder körperliche Höchstleistungen zu erbringen.

Die Prüfungsangst meistern

Prüfungsangst muss man nicht einfach hinnehmen, denn durch eine Reihe von Verhaltensregeln kann man der Angst ein Schnippchen schlagen.

Schriftliche Prüfungen

  • Die Aufgabenstellung aufmerksam lesen und mögliche Hilfen beachten.
  • Bei der Beantwortung der Fragen die Aufgabenstellung im Auge behalten.
  • Erst die leichten Aufgaben lösen. Dies schafft Erfolgserlebnisse, Nervosität wird abgebaut.
  • Bei Schwierigkeiten mit einer Aufgabe zu einer anderen Aufgabe übergehen.
  • Bei umfassenden Antworten diese vorher strukturieren.


Mündliche Prüfungen

  • Fast jeder ist in einer mündlichen Prüfung nervös. Die Nervosität zu zeigen, wirkt in der Regel beruhigend.
  • Die Fragestellung beachten. Hilfreich kann es sein, dem Prüfer z. B. durch das Wiederholen der Frage deutlich zu machen, dass man die Frage gehört und verstanden hat.
  • Laut denken. So kann der Prüfer erkennen, wie man zu seinem Ergebnis kommt.
  • Auf die Reaktionen des Prüfers achten, denn Prüfer reagieren auf Antworten in der Regel mit zustimmenden oder ablehnenden Gesten.
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