Prüfungsangst bekämpfen

Die meisten Schüler sind vor Arbeiten oder Tests aufgeregt. Das ist vollkommen normal. Wer aber unter Prüfungsangst leidet, ist so nervös, dass in der Prüfung alles Gelernte wie weggeblasen ist. Ein Schüler mit Prüfungsangst kann in der Schule noch so gute Leistungen erbringen – bei Prüfungen reiht sich eine schlechte Note an die andere. Hinzukommen körperliche Beschwerden wie innere Anspannung und Unruhe sowie Unkonzentriertheit, Schweißausbrüche, zittrige Hände und Übelkeit.

Ursachen für Prüfungsangst

Die Ursachen von Prüfungsangst liegen meist in einem mangelnden Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Betroffene Schüler gehen davon aus, dass eine Arbeit oder ein Test auf jeden Fall schlecht wird und haben Angst vor den Reaktionen der Eltern, Lehrer und Mitschüler. Dass eine gute Note Resultat des Lernen sein könnte, ziehen sie nicht in Betracht. Lenkt man die Angst vor Prüfungen aber in die richtigen Bahnen, hat sie eine positive Wirkung auf die Leistungsfähigkeit. So setzt der Körper bei Aufregung Hormone frei, die dafür sorgen, dass man im richtigen Moment voll leistungsfähig ist. Ein gewisses Maß an Angst ist also ein guter Motor, die vor einem liegende Aufgabe ein wenig nervös, aber mit positiver Motivation anzugehen.

Was tun bei Prüfungsangst?

Prüfungsangst kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein: Es gibt eher leichte aber auch ganz massive Formen. In jedem Fall steht sie der vollen Entfaltung der eigenen Leistungsfähigkeit bei Prüfungen im Wege. Wer unter Prüfungsangst leidet, sollte deshalb etwas dagegen unternehmen. Grundlegend gilt bei jeder Form von Prüfungsangst: Finger weg von pharmazeutischen Mitteln! Prüfungsangst kann man nur sinnvoll beheben, wenn man deren Ursache beseitigt. Chemische Arzneien lindern zwar die akute Angst, bekämpfen aber nicht die Ursache. Bei der Linderung von Prüfungsangst geht es vor allem darum, Nervosität ab- und Selbstbewusstsein aufzubauen, um eine Prüfung entspannt und gut vorbereitet angehen zu können.

Prüfungsangst: Hilfe zur Selbsthilfe

Wer unter leichterer bis mittlerer Prüfungsangst leidet, kann einiges dagegen tun.

  • Atemübungen zur Beruhigung
    Die richtige Atmung wirkt entspannend und stärkt die Stressresistenz. Einfach die flache Hand ca. 2 cm unterhalb des Bauchnabels auf den Bauch legen. Tief ein- und langsam ausatmen. Dabei vorstellen, wie der Atem zur Hand strömt und diese sich hebt bzw. wie er den Weg über die Brust zurück zur Nase nimmt, nach außen strömt und die Hand wieder sinkt.
  • Erwartungsdruck der Umwelt mindern
    Lehrer und Eltern sind verunsichert, wenn gute Schüler in Prüfungen schlechte Leistungen erbringen. Informiert man sie über die eigene Prüfungsangst, verstehen sie, warum Arbeiten oft schlecht ausfallen und schrauben ihre Erwartungen herunter. Lehrer geben zudem gerne hilfreiche Tipps zur Bewältigung von Prüfungsangst.
  • Prüfung vorstellen
    Sich einen positiven Verlauf der Prüfung vorzustellen und an alte Erfolge zu denken, stärkt das Selbstbewusstsein. Zusätzlich sollte man sich vor Augen halten, dass auch eine schlechte Prüfung nicht das Ende der Welt bedeutet.
  • Motivierendes Umfeld schaffen
    Positiv motivierend wirkt, sich die eigenen Lernfortschritte zu vergegenwärtigen. So kann man einen Lernplan erstellen, auf dem man abhakt, was man bereits gelernt hat oder man trägt Eltern und Geschwistern das Gelernte vor und lässt sich Fortschritte bestätigen.
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